Friedrichstadt

Die Stadt Friedrichstadt liegt zwischen den Flüssen Eider und Tenne im Kreis Nordfriesland in

Schleswig-Holstein.

Bick auf den Wohnmobilplatz

Kräutergarten auf dem Wohnmobilplatz

Hier geht es zum Hundespoielplatz. Ein Blick über den Deich und man sieht viele Schafe und die Eider.

Der Wohnmobilstellplatz liegt sehr ruhig; auch das Kräuterbeet darf benutzt werden. Der Aufenthalt beträgt pro Tag 13€ plus Strom; Hunde sind hier noch kostenlos ( lach ), auch eine Kurtaxe gibt es hier noch nicht.

Wir waren das 1.mal im Frühling 2016 hier und bestimmt nicht zum letztem Mal. Lebensmittel-Geschäfte sind gut mit dem Fahrrad zu erreichen (ca.10 min.). Die Altstadt ist mit ca. 10min. Fußweg auch nicht weit entfernt.

Es ist September geworden und wir waren wieder in Friedrichstadt.

Hier bekommt man Frischwasser oder kann seinen Abwassertank leeren.

Ein Blick ins Kräuterhochbeet.

Der Platz war um diese Zeit noch sehr gut besucht.

Auch Hagebutten oder Zierobst sah man auf dem Wohnmobilplatz.

Da wir sehr schönes Herbstwetter hatten, war natürlich eine Grachtenfahrt angesagt.

So eine Fahrt dauert ca. 60 min. bei der man viel Wissenwärtes von Friedrichstadt erhält.

Die Stadt wurde 1621 unter der Schirmherrschaft von Herzog Friedrich zu Schleswig-Gottorf, von niederländischen Glaubensflüchtlingen (sog. "Remonstranten"), ein Zusammenfluss von Eider und Treene angelegt. Er beabsichtigte mit der Hilfe dieser Holländer, die in dieser Zeit als sehr gute Kaufleute galten und die zudem auch noch ausgesprochen gute Deichbauer waren, in seinem Wirkungsbereich einen großen Welthandelshafen entstehen zu lassen, der Hamburg in nichts nachstehen sollte.

Aufgrund der damals schlechten Beschiffbarkeit beider Flüsse erfüllte sich der Plan des Herzogs jedoch nicht, so dass Friedrichstadt ein kleines, gemütliches und idyllisches Städtchen mit ca. 2500 Einwohnern auf moorigen Untergrund blieb.

Die gut erhaltene Altstadt hat bis heute ihr altholländisches Gesicht bewahren können. Die mit Treppengiebeln gekrönten, leicht zur Straße geneigten, mit Relief verzierten Giebeln zeugen von der Herkunft ihren ursprünglichen Bewohner. Die umgrünten Grachten, schmalen Kopfsteingassen, die malerischen Aussichtspunkte, die kleinen Brücken, bunten Gärten werden unvergessen bleiben.

Nach dieser Grachtenfahrt war natürlich ein Besuch in der Altstadt angesagt.

Viele dieser alten Häuser haben noch ein Wappen über der Eingangstür. Früher gab es keine Hausnummern sonder ein Wappen, das auf den Eigentümer hinwies; zum Beispiel : ein Fisch, das bedeutete hier wohnt ein Fischer,- ein Boot, hier ist ein Kapitän zu Hause,- eine Schere für einen Schneider; - ein Bretzel für einen Bäcker usw.

An den Eingangstüren sieht man oft Rosenstöcke stehen.

Zur Hochzeit bekam das Brautpaar einen Rosenstock von der Stadt geschenkt und mußte diesen neben der Eingangstür einpflanzen.

Leider ist auch dieser " alte Brauch " dem Rotstift zum Opfer gefallen; überall muß ja gespart werden.

Modellbahnzauber in Friedrichstadt

Ein Besuch für jeden Modelleisenbahner ist hier schon fast Pflicht; (lach).

Da es hier immer noch etwas neues zu entdecken gibt, war das nicht der letzte Aufenthalt.

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